Galapagos-Kreuzfahrten
Die Galapagos-Inseln wurden am 10. März 1535 durch einen Zufall entdeckt, als der damalige Bischof von Panama auf seiner Fahrt nach Peru von Strömungen Richtung Westen abgetrieben wurde. Von ihm stammen auch die ersten Beschreibungen der außerordentlichen Tierwelt, wie Riesenschildkröten (Galapagos-Schildkröten) und seltsamer Echsen, als er seinen Bericht dem spanischen König schickte.

Den Ruhm des Galapagos-Archipels begründete jedoch Charles Darwin 1835, als er dort die Forschungen für seine 1859 erschienenen Veröffentlichungen „Die Entstehung der Arten„ beging. In diesen revolutionären Publikationen begründete er die Evolutionstheorie, die in seiner Epoche Auslöser heftiger wissenschaftlicher und theologischer Dispute war. Noch heute sind die Galapagos-Inseln ein lebendes Laboratorium für die verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen. Beherbergen sie doch seltene und zugleich seltsame Lebewesen.

Die Galapagos-Inseln bestehen aus einer Gruppe von 13 großen und duzende von kleineren Inseln. Sie sind alle vulkanischen Ursprungs; Einige haben heute noch vulkanische Aktivität.

Zur Beschreibung der wichtigsten Inseln

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Informationen zu den wichtigsten Galapagos-Inseln::
Santa Cruz
Eine der bewohnten Inseln, die mit der Kleinstadt Puerto Ayora das touristische Zentrum des Archipels besitzt. Sehenswürdigkeiten: Charles Darwin Forschungsstation, Hochland mit Schildkröten und Caleta Tortuga Negra. Bei einem interessanten Rundgang durch die Forschungsstation erfahren Sie viel über die Naturgeschichte, die ökologischen Probleme und die Rettungsarbeiten von Fauna und Flora des Inselarchipels.

North Seymour
Kleine Insel nördlich von Baltra. Große Kolonien von Blaufußtölpeln, Fregattvögeln, Gabelschwanzmöwen und viele Seelöwen die oft beim Spiel in der Brandung beobachtet werden können.

Bartolomé
Vielbesuchte kleine Insel im Nordteil des Archipels. Bekanntes Fotomotiv ist der Pinacle Rock. Gute Gelegenheit beim Schnorcheln die Galapagos-Pinguine zu sehen. Schöne Vulkanlandschaft mit interessanter Geologie.

Floreana
Schauplatz der Erlebnisse der Familie Wittmer. Sehenswürdigkeiten: Punta Cormorán, Devil's Crown (Schnorchelstelle mit vielen Fischen, darunter oft Hammerhaie) und Post Office Bay (berühmter Briefkasten der Walfänger)

Española
Gardener Bay: Der Ausflug beginnt nach einer Nasslandung auf einem der schönsten, weißen Strände, bestehend aus Resten von Korallen. Hierbei können Sie viele Tiere beobachten, darunter Seelöwen, Galapagosbussarde, Darwinfinken und Austernfischer.
Punta Suárez: Hier werden Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Die Lavaformationen beherbergen eine schier unglaubliche Zahl von Tieren, die gleichzeitig ein ohrenbetäubenden Krach machen: Blaufuß- und Maskentölpel, Spottdrosseln, Meerechsen (hier besonders farbenprächtig), Galapagos-Albatrosse, Lava-Eidechsen, Gabelschwanzmöwen, Seelöwen und viele mehr. Spektakulärer Abschluss bildet ein Blasloch, aus dem das Meerwasser bis in 30 m Höhe geblasen wird.

Fernandina/Punta Espinoza
Fabelhafte Möglichkeiten Tiere zu beobachten: Galapagosbussarde, Lavareiher, große Meerechsen-Kolonien, Austernfischer, flugunfähige Kormorane, Cayenne-Nachtreiher, Rubinroter Fliegentyrann sind nur einige von ihnen.

Isabela
Die größte der Inseln, die mit verschiedenen Besucherorten zum Beobachten von Tieren, Geniessen der Landschaft oder Wanderungen zu den verschiedenen noch aktiven Vulkanen aufwartet.
Tagus Cove: Gelegen am Bolívar-Kanal, in dem im Winter Wale beobachtet werden können. Landung in einer kleinen Bucht, die als natürlichem Hafen schon seit 18. Jahrhundert genutzt wurde. Die früheren Besucher haben Ihre Spuren durch Schriften an den Felswänden hinterlassen. Es geht anschliessend den vulkanischen Abhang des Vulkans Darwin zu einem Salzsee hinauf. Geniessen Sie die bizarre Landschaft und beobachten Sie die zahlreichen Galapagos-Finken. Möglichkeit zum Schwimmen und Schnorcheln.
Urbina Bay: 1954 wurde dieser Abschnitt der Küste plötzlich um ca. 5 Meter angehoben, womit nun freigelegte Korallenbänke und Überreste verschiedener Meeresbewohner zu sehen sind. Ein kurzer Spaziergang führt uns zu Regionen in denen Riesenschildkröten und Landleguane zu sehen sind.
Punta Morena: Hier können die Einflüsse der verschieden Lava-Ausflüsse des Vulkans Sierra Negra beobachtet werden. In den zahlreichen kleinen Seen sind eine große Menge Vögel zu beobachten. Darunter Flamingos, Bahama-Enten oder der Amerika-Graureiher. Neben anderen typischen Bewohnern, wie die Meerechse, ist hier auch die Holzbiene beheimatet.

Santiago
Am bekanntesten ist hier Puerto Egas, wo früher Salz abgebaut wurde. Es gibt viele Möglichkeiten kleinere Tiere wie die Darwin-Finken zu sehen. Versäumen Sie es nicht bei der Grotte der Seebären zu schnorcheln.
Genovesa
Diese Insel liegt im nordwestlichen Bereich des Archipels und ist nur durch eine längere Nachtfahrt zu erreichen. Bekannt ist die Insel vor allem für ihre große Kolonien von Rotfußtölpeln, Schwalbenschwanz- und Lavamöwe.

Rábida
Ein tiefroter Sandstrand ist der Platz von Hunderten von Seelöwen, die hier in der Sonne faulenzen. Hinter dem Strand befindet sich eine kleine Lagune voller rosaroter Flamingos, denen eine Kolonie von Pelikanen Gesellschaft leistet.

Sombrero Chino
Kleine Insel von konischer Form. Neben der Landschaft gibt es hier viele Seelöwen zu sehen.

Plazas
Zu sehen gibt es hier vor allem Landechsen und Seelöwen. In den Opuntia-Kakteen fühlen sich die Galapagos-Finken sehr wohl. An der steilen Ost- und Südküste sieht man viele Gabelschwanzmöwen, Tropikvögel und Sturmtaucher.
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