Reisen nach Ecuador/Galápagos
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Die touristischen Attraktion von Ecuador (Ekuador) haben neben kulturellen und kunstgeschichtlichen Dimensionen vor allen Dingen die Natur, wie das berühmte Galapagos Archipel, die imposanten Anden-Ketten und der Dschungel. Ecuador eignet sich aber auch hervorragend für alle, die Spanisch lernen wollen.

Quito
Die Hauptstadt Ecuadors hat vor allem Schätze der Kunst- und Kirchengeschichte aufzuweisen. Zunächst sind die vier Kirchen und Klöster San Agustín, La Companía, San Francisco und La Merced zu nennen. Neben dieses existieren jedoch noch eine Vielzahl andere Gebäude, religiöser und nicht religiöser Art. Da Ihre Ankunft fast zwangsläufig in Quito sein wird, ist es fast natürlich mit einer City-Tour Ihre Ecuador-Reise zu beginnen. Die genannten Kirchen weisen hervorragende Beispiele der Architektur der ecuadorianischen Kolonialzeit auf. Sie finden hier natürlich den Stil des Vertreters des spanischen Barrocks, Churriguerra, aber auch den maurisch beeinflussten Mudéjar-Stil. Die Statuen und Gemälde sind von Vertretern der Schule Quitos, in der Kolonialzeit ausgebildete Indios, geschaffen worden. Neben dem Präsidentenpalast und Parlament hat noch das Kloster San Agustín historische Bedeutung, wurde hier doch am 10. August 1809 die Unabhängigkeit Ecuadors erklärt. Zu den wichtige Besuchspunkten gehört natürlich noch der kleine Hügel Panecillo, auf dem sich die Statue der Jungfrau von Quito befindet.

Mitad del Mundo - Äquatordenkmal
Etwas nördlich von Quito verläuft der Äquator, Namensgeber der Republik Ecuador. Hier wurde liebevoll ein Dorf aufgebaut, das auch ein interessantes Museum über die verschiedenen Völker von Ecuador enthält. Neben den Souvenirshops wird aber noch der französischen geodätischen Mission des 18. Jahrhunderts gedacht, die hier in Ecuador die Form der Erde berechnet hat.

Die Galapagosinseln
Natürlich eine der Haupt-Attraktionen Ecuadors. Sie liegen ca 1000 km vor der ecuadorianischen Küste im pazifischen Ozean und sind nur im Flugzeug erreichbar. Das Archipel ist vor allem für seine Tierwelt berühmt, da hier die Tiere durch den Jahrtausende fehlenden Einfluss des Menschen so zutraulich wie nirgends auf der Welt sind. Die Riesenschildkröten, die Galapagos-Schildkröten, sind das Symbol der Inseln. Berühmt wurden die Inseln aber durch Finken. An diesen Vögeln Darwin wies die Evolution nach. Mehr über Galapagos...

Otavalo und der Norden Ecuadors
Bei einer Reise nach Ecuador darf der berühmte Markt von Otavalo nicht fehlen. Obwohl dieser jeden Tag von Hunderten von Touristen besucht wird ist er mitnichten zu einer folkloristischen Primborium-Veranstaltung geworden. Im Gegenteil, der Stolz, die Würde und die Schönheit dieser Indianer Ecuadors sich bewahrt haben, lassen den Besucher sich hier mit Respekt bewegen. Neben diesem Markt für indianische Webkunst, bietet die Region noch das anschauliche Lederdorf Cotacachi und die Holzschnitzer von San Antonio. Auch die Landschaft weist sehr große Reize auf. Der Kratersee Cuicocha am Fuße des Vulkans Cotacachi weist hier auf die vulkanische Geschichte Ecuadors. Überhaupt ist die gesamte Landschaft der ecuadorianischen Anden durch Spuren des Vulkanismus geprägt. Auf dem Weg von Quito nach Otavalo kommen Sie auch am über 5000 m hohen noch aktiven Vulkan Cayambe vorbei, einem der Schneegipfel Ecuadors. Übrigens haben sie die Möglichkeit zu einem besonderen Erlebnis, nämlich in einer ehemaligen Hacienda zu übernachten und den Charme der Kolonialzeit Ecuadors zu spüren. Die Hazienda Pinsaquí ist hier ein schönes Beispiel.

Die Mitte der Anden Ecuadors
Auch im Süden Quitos sind wunderschöne Sachen zu sehen. Zunächst ist hier die Landschaft zu nennen. Das beste Beispiel ist der Nationalpark Cotopaxi mit dem gleichnamigen höchsten aktiven Vulkan der Welt (5.896 m). Dieser sollte bei keiner Ecuador-Reise fehlen. Zu erwähnen sind aber auch der türkis-grüne Kratersee Quilotoa und die subtropische Umgebung von Baņos. Baņos ist überhaupt ein besonderer Flecken. Die kleine Thermalstadt am rauchenden Vulkan Tungurahua (5.013 m) liegt in einem sattgrünen, lieblichen Tal und hat eine besonders relaxte Atmosphäre. Natürlich ist hier auch der Chimborazo, der mit 6.310 m höchste Berg Ecuadors zu erwähnen. Er liegt gleich neben der Stadt Riobamba, von wo der berühmte Zug zur Teufelsnase fährt. Diese Zugfahrt ist für jeden Ecuador-Reisenden ein Muss, führt sie doch durch wunderschöne Landschaften und an der Teufelsnase im zickzack an einer Schlucht entlang. Ein besonderer Reiz ist es dabei, auf dem Dach zu sitzen. Nicht zu vergessen sind auch die vielen indianischen Märkten, die zum Teil wie vor 500 Jahren ablaufen

Cuenca und der Süden der ecuadorianischen Anden-Region
Nach der Zugfahrt zur Teufelsnase wird an Huigra die Fahrt nach Süden mit dem Fahrzeug Richtung Cuenca fortgesetzt. Unterwegs sollten Sie die Ruinen von Ingapirca besuchen, den best-erhaltensten Inka-Ruinen Ecuadors. Diese interessanten Ruinen waren einst ein Sonnentempel mit zugehörigen heiligen Stätten. Sie wurden von Huayna Capac konstruiert, dem Eroberer von Cuenca (Tomabamba) und des Süden Ecuadors. Huayna Capac war der Vater von Atahualpa, dem letzten Inka, der dann von Francisco Pizarro besiegt wurde. Cuenca hat nur noch wenige inkaische Ruinen, da diese von den Spaniern vollkommen zerstört wurden. Es ist jedoch eine sehr charmante spanische Kolonialstadt mit interessanten Gebäuden, wie die neue und die alte Kathedrale. Die alte Kathedrale ist auf sichtbaren inkaischen Fundamenten gebaut und die neue Kathedrale ist groß genug um 10.000 Gläubige zu fassen. Auf dem Gang durch die Stadt werden sie viele schöne koloniale Häuser sehen. Cuenca ist aber auch für den Panama-Hut berühmt, ein Strohhut, der original in Ecuador hergestellt ist, aber durch die Arbeiter am Panamakanal Berühmtheit erlangte. Von Cuenca geht es in der Regel weiter nach Guayaquil, der wirtschaftlich bedeutendsten Stadt von Ecuador.

Dschungel
Ecuador hat mit dem ecuadorianischen Amazonasbecken ein Gebiet, das sich hervorragend für echte Dschungel-Erlebnisse eignet. Viele Teile davon sind noch vollkommen unberührt, was eine sehr hohe Biodiversität garantiert und Ecuador einen hohen Stellenwert im Öko-Tourismus einräumt. Die touristische Aktivität finden im Prinzip in zwei Regionen statt, der Region um Misahualli und der Regionen östlich von Lago Agrio und Coca. Misahualli ist sehr gut in einer Tagesreise von Quito aus erreichbar. Interessanter ist allerdings die Region tiefer im Dschungel. Hier haben Sie viel mehr Möglichkeiten Tiere zu beobachten. Mehr über den Dschungel...

Die Küste
Ecuador hat eine sehr attraktive Küste, die jedoch in keinster Weise wie die Karibik touristisch erschlossen ist. Sie besteht aus kleineren Fischerdörfern und ist durch die weißen Palmstrände für den etwas abenteuerlicheren Reisenden durchaus interessant. Wer jedoch einen richtigen Badeurlaub machen möchte, ist mit Ecuador nicht gut bedient. Eine Region ist unserer Meinung jedoch sehr anziehend, nämlich der Nationalpark Machalilla. Sie finden hier einen der wenigen trockenen tropischen Wälder Ecuadors. Neben den Resten vorkolumbianischer Kulturen ist die Isla de la Plata eine besondere Attraktion. Auf dieser Insel sind viele Tiere der Galapagosinseln zu finden. Auf dem weg dorthin sind oft Delfine, Mantarochen und Wale zu sehen.

Spanisch-Lernen in Ecuador
Ecuador ist auch ein hervorragender Ort um Spanisch zu lernen. Viele Spanisch-Schulen mit gut ausgebildeten Lehrern und günstige Preis für Einzelunterricht haben Ecuador einen stetigen Strom von Spanisch-Schülern gebracht.



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